Mobile-Trend Japan: Zugverspätungen aufs Handy
Verfasst von Autor Claudia Schneidereit, Editor Philippe Souidi am 14. July 2008 um 10:31 Uhr | In Japan, Medien, Micro-Trends, Mobile
Zugverspätungen gehören in Japan eher zur Seltenheit. Dennoch werden die Japaner in Zukunft noch intensiver über den Status Quo ihres Nahverkehrsmittels auf dem Laufenden gehalten über das Handy und das Internet. Verspätungszertifikate gibt es dann inklusive.
Unsere Kollegen berichten direkt aus Tokio:
Japan’s überaus pünktlicher und effizienter Zugservice (alle zwei Minuten ein neuer Zug) macht die Ausrede “Tut mir leid der Zug hatte Verspätung”, wenn man wieder einmal zu spät zum Meeting kommt, für sehr unglaubwürdig. Um den Pendler im Fall der Fälle jedoch eine Entschuldigung zu erbringen, verteilt JR Formulare die man sich abstempeln lassen kann, falls doch mal ein Zug zu spät eintrifft.

Letzlich ließ JR East (in dessen Region Kanto liegt) verkünden, dass dieser Service auch bald als Mobile Service zur Verfügung stehen wird, als Abruf über die Firmenhomepage.

18 JR Züge werden im Service inbegriffen sein, außerdem ist das Verspätungszertifikat auch noch drei Tage nach Verspätung verfügbar. Der Service ist dazu noch kostenfrei.

Außerdem bietet JR East einen Service an, den es Pendlern für 210 Yen pro Monat möglich macht, immer die neuesten Informationen ihrer Züge direkt auf’s Handy zu bekommen. Beispielsweise erfährt man so, ob doch mal ein Zug Verspätung hat, gleichzeitig werden Alternativrouten vorgeschlagen.
Ansprechpartner für Mehrinformationen: Claudia Schneidereit und Philippe Souidi. Für weitere Japan-Trends besuchen Sie unsere CScout-Japan-Seite.




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