Micro-Trend: Zeitschrift wird Bestellkatalog
Verfasst von Autor Claudia Schneidereit, Editor Philippe Souidi am 26. May 2008 um 14:09 Uhr | In Business & Marketing, Japan, Medien, Micro-Trends
Kritiker sehen die Japanischen Mainstream Fashion Magazine als reine Werbekataloge bekannter Marken. Dank der Nekore Online Shopping Seite können sie das jetzt auch wortwörtlich sein. User der Nekore Homepage haben die Möglichkeit, ganz simpel den Titel, die Seitenzahl und die Position des gewünschten Kleidungsstückes einzugeben, um eine Anfrage an Nekore zu starten. Sollte das Fashion-Item verfügbar sein, wird es geordert und geradewegs zum Kunden nach hause geliefert.

Nekore, auch als Mobile-Service verfügbar, deckt 40 Frauen-Fashion-Magazine ab, dies beinhaltet die Teenage Fashion Bibel CanCam bis hin zur japanischen Ausgabe der Vogue. Auch die Männer kommen nicht zu kurz, 17 Men’s Fashion Magazine sind bei Nekore im Programm.

Beliebte Modelle und Empfehlungen werden auf der Service-Homepage gelistet. Nekore ist ein Service der Yamato Holdings, Geschäftsführer des Kuro Neko (schwarze Katze) Liefer- und Telegrammservices. Dies bringt freilich einen Vorteil bei der Auslieferung der Pakete.

In Anbetracht der Beliebtheit der Fashion-Magazine und der Online-Shopping-Plattformen, hat es Nekore geschafft eine clevere Kombination zu schaffen. Das einzige Manko ist der Mindestbestellwert von 3.800 Yen pro Bestellung. Aber wie schon das Sprichwort sagt, ist Zeit Geld und für die steigende Anzahl der überaus beschäftigten Karriere Frauen ist ein Service wie Nekore ein Segen.
Interessant zu beobachten ist, dass auf Grund der Beliebtheit des Online-Shoppings in Japan immer öfters innovative Webseiten und Services in den Retail Sektor einsteigen.
Für weitere Japan-Trends besuchen Sie unseren CScout Japan-Blog.




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